Wieso? Weshalb? Warum?

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Hast du dich auch schon oft gefragt, wofür man eine #Mala braucht? Was genau man damit macht und warum sie immer aus 108 Perlen besteht? 👉🏻Wir klären auf😉

Eine Mala ist eine traditionelle #Meditationskette aus dem Buddhismus bzw. Hinduismus. Sie besteht aus 108 Perlen plus einer häufig größeren Guru-Perle, die die beiden Stränge zusammenbringt, sowie einer Quaste.
Um Schüler und Schülerinnen auf ihrem spirituellen Pfad zu unterstützen, wurden und werden Malas auch heute noch von ihren Yogameister/innen an sie rituell übergeben.
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Malas werden aus verschiedenen Materialien hergestellt. Heutzutage gibt es viele Malas aus Edelsteinen, deren Wirkung die Meditation oder generell den/die Träger/in unterstützen sollen. Traditionell werden Materialien wie Sandelholz oder Rudraksha-Perlen eingesetzt.
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Wieso 108?
Die 108 Perlen der Mala verweisen auf die Anschauungen und Weisheiten Buddhas und wurden in 108 Bänden des Kanjur gesammelt.
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Eine Mala hilft dir beim Rezitieren von Mantras. Wenn du Perle um Perle durch deine Finger gleiten lässt, hilft sie dir dabei, zur Ruhe zu kommen und du kannst dich auf das konzentrieren, was du jetzt tust: dich sammeln, in dich gehen und still werden.
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Du möchtest es mal ausprobieren? Hier eine klitzekleine Anleitung:
📿setze dich im Schneidersitz auf den Boden oder auf ein Meditationskissen. Wichtig ist, dass du aufrecht und entspannt sitzen kannst.
📿leg die Mala in eine Hand und fange die restliche Länge mit der anderen Hand auf, wie in einer Schale. Die Mala sollte dabei nicht den Boden berühren.
📿berühre die erste Perle nach der Guru-Perle mit deinem Daumen und Zeigefinger
📿schliesse die Augen, fokussiere dich und rezitiere ein Mantra oder eine Affirmation deiner Wahl (z.B: SAT NAM oder LASS LOS) Du kannst sie laut aussprechen, singen, flüstern oder innerlich wiederholen
📿berühre bei jeder Wiederholung sanft die nächste Perle und wiederhole jedesmal das vollständige Mantra
📿folge den Perlen im Uhrzeigersinn bis du wieder bei der Guru-Perle angekommen bist
📿du kannst so viele Wiederholungen machen wie du willst, aber kehre immer um, wenn du an der Guru-Perle angelangt bist

Bei uns im Büdchen findest du eine schöne Auswahl an Malas – komm vorbei zum Stöbern.

Tadaaaa

Unsere neuen Yogabuden-Postkarten sind gerade eingetrudelt 😍

💟☮️🕉

 

Nachgefragt

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Yogalehrer(innen) am Anfang der Yoga-Stunde die Hände vor der Brust zusammen nehmen und sich mit dem Wort „Namasté“ leicht vor den Schülern verbeugen. Und das, obwohl Yoga doch gar keine Religion ist?! Du sagst es wahrscheinlich zu ihr/ihm zurück, weil die anderen Yoga-Schüler es auch tun.

Bei uns im Westen kennen wir diese Handhaltung meist aus der Kirche, daher wird sie auch oft Gebetshaltung genannt. Es kann daher sein, dass der ein oder andere vielleicht eine etwas gespaltene oder sogar negative Einstellung dazu hat, weil er denkt, es hätte etwas mit Unterwerfung zu tun. Doch nicht im Yoga!

Das Wort “Namasté” stammt aus dem Sanskrit und bedeutet frei übersetzt „Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche, dass ich in Dir sehe.“ Es gilt als ein Zeichen höchsten Respekts und des Dankes vor dem Gegenüber und zeigt, dass das Göttliche zu jeder Zeit, überall und in jedem schlummert.
Das Zusammenbringen der Hände im Zentrum steht für die Verbindung von rechter und linker Gehirnhälfte. Wir zentrieren unsere Energie im Herzen. Wenn wir also zu Beginn und am Ende der Yogastunde die Hände vor der Brust zusammennehmen, sind wir zentriert und richten unser Bewusstsein auf unser Innerstes – wir sind im Hier und Jetzt!

Die Handhaltung, wird auch Anjali Mudra genannt wird. Sie ist in Indien und im Hinduismus seit langer Zeit die gebräuchlichste Grußform, so wie bei uns das Händeschütteln. Mudra bedeutet im Sanskrit „Siegel“ oder „Zeichen“. Anjali selbst bedeutet „Angebot“.

Du erlebst das Anjali Mudra auch oft zwischen den einzelnen Sonnengrüßen. Hier fördert es deine Konzentration. Als „Schulteröffner“ kann es auch hinter dem Rücken gemacht werden. Das empfiehlt sich aber eher für fortgeschrittene Yogis ohne Schulterprobleme.

Am Ende der Stunde bedeutet Namasté eine Geste der Gleichheit. Zu Anfang bedankt sich der Lehrer bei Dir für Dein Kommen und am Ende „revanchierst“ Du Dich mit diesem Dank bei Deinem Yogalehrer.

Danke an Diane-Yoga für diese tolle Zusammenfassung
Damit wir uns immer wieder daran erinnern können, gibt es passende superschöne und bequeme Pullis von Yogasearcher

Er ist’s

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Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, unbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!
*Eduard Mörike



Wir sind voll im Frühlingsmodus ☘️und haben letzte Woche in einer Tag- und Nachtschicht 🙈 umgestellt, gebohrt, gehämmert und neu dekoriert…jetzt sind ganz viele neue Sachen für euch am Start 🌸
Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

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Unser Lieblings-Yogastudio Soulyoga hat im März ganz wunderbare Frühlings- Specials im Angebot:
Workshops
Kundalini Yoga
Forrest Yoga
Chant & Move
Stimmbildung
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Alle Infos auf http://www.soulyoga-dortmund.de
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Samstagmorgen in Dortmund 🌞

Sascha: “Das ist aber eine schöne Shiva Figur!”
Rosa: “Das ist aber nicht Shiva. Das ist Nataraja.”
Sascha: “Steht doch so auf dem Preisschild: Shiva”
Rosa: “Ich bin mir aber relativ sicher. Das ist nicht Shiva!”

Das könnte jetzt ewig so weitergehen, hätten wir nicht unsere tollen Bücher in der Yogabude.
Also ganz nach dem Motto:

Du hast Recht und ich meine Ruhe, tanzen wir ins WE
💃🏻 💃🏻 💃🏻

Textauszug aus “Der Stammbaum des Yoga” von Mathias Tietke

Der bereits zu Beginn des Kapitels im Kontext von Yoga und Tanz erwähnte Bezug auf Shiva als Nataraja, „König des Tanzes“, findet sich — natürlich! möchte man bei diesem Namen fast sagen — auch bei Shiva Rea. Sie schreibt: „Das ganze Zusammentreffen von Yoga und Tanz hat tiefe Wurzeln innerhalb des Yoga selbst wie auch quer durch alle Kulturen. Innerhalb des Yogas sind alle unterschiedlichen Energien des Einen, der Göttinnen und Götter als tanzend dargestellt, und das Universum wird als der kosmische Tanz des Shiva Nataraja betrachtet.“

Shiva als Nataraja steht in der Tanzkunst über allen Göttern; er ist Meister der 108 Tanzformen. Wie in den heiligen Schriften beschrieben, sind neun der Tanzarten des Nataraja wirklich berühmt.

Doch um das Konzept des Nataraja zu verstehen, müssen wir die Idee und das Konzept des Tanzes verstehen. Nieten Kumar führt dazu Folgendes aus: „Genau wie Yoga bewegt Tanz etwas, er vermag Trance, Ekstase und die Erfahrung des Göttlichen herbeizuführen. Konsequenterweise blühte der Tanz in Indien Seite an Seite mit der Nüchternheit und der Enthaltsamkeit der Meditationsrefugien (wozu Fasten und komplett introvertiertes Verhalten gehörten). Von daher ist Shiva, der Erzyogi der Götter, auch der Meister des Tanzes.“

Die ersten Darstellungen des Shiva als Nataraja sind Bronzeskulpturen aus Südindien, die auf das 10. bis 12. Jahrhundert datiert werden. In diesen Skulpturen stützt sich sein rechter Fuß auf eine sich bückende Figur, während sein linker Fuß angehoben ist. Eine Kobra gleitet von seinem rechten Unterarm, und auf seinem Scheitel befinden sich ein Halbmond und ein Schädel. Er tanzt innerhalb eines Bogens aus Flammen; es ist ein Tanz, der Ananda Tandava genannt wird — der Tanz der Glückseligkeit.

Das Nataraja-Bildnis zeigt Shiva mit vier Händen und zwei Beinen in Tanzposition stehend. Er hält eine Trommel (damaru) in der oberen rechten Hand und Feuer in seiner linken. Die untere rechte Hand befindet sich in der Stellung des Abhaya-Mudra (schutzgebende Geste und Zeichen von Furchtlosigkeit). Die linke Hand weist auf den erhobenen linken Fuß. Sein Fuß steht auf dem Dämon Apasmara. In der Regel wird diese bildliche Darstellung von einem Feuerkreis umgeben. Shiva tanzt jeden Abend, um die Leiden der Lebewesen zu lindern und um die Götter zu unterhalten, die sich am Kailash-Berg einfinden.

Shivas tanz symbolisiert einen unaufhörlichen Prozess von Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung. Die Trommel repräsentiert den Schöpfungston, und das Feuer (pralayagni) versinnbildlicht die Flammen, die am Ende eines Wellenzyklus (kalpa) die manifeste Welt zerstören, und so ist ein weiterer Name für Shiva Pralayakara, das heißt: Auflösung verursachend.

Natarajas dritte und vierte Hand, die Segen, Wohltaten und Schutz gewähren, wenden sich an die Anhänger und ermuntern sie, Schutz zu den Füßen des Herrn zu suchen. Wer sich vollständig überantwortet, hat nichts zu befürchten. Der Dämon, auf dem Shiva steht, symbolisiert die Unwissenheit, die uns unser Gleichgewicht und unsere Bewusstheit verlieren lässt. Shivas Tanz führt uns zu einem Himmel der Seligkeit, in dem sich das Ego auflöst und wir Frieden finden. In seinem Tandava-Tanz zerstört Shiva den Dämon der Unwissenheit zum Wohl der Anhänger, die sich ihm ganz hingeben.
In jedem Herzen tanzt er.

Shivas Tanz repräsentiert den Herzschlag. Er wird auch Chidambaresh genannt, was so viel wie “Herr am Firmament des Bewusstseins” bedeutet.

In Der Weg des Yoga – Handbuch für Übende und Lehrende wird am Ende des Abschnitts “Gleichgewichtshaltungen am Beispiel von Shivas Tanz” der Ideologe Heinrich Zimmer zitiert:

“Wie Yoga führt der Tanz einen Trancezustand herbei: Ekstase, Erleben des Göttlichen, Realisierung der eigenen verborgenen Natur und endlich Verschmelzung mit dem göttlichen Sein …
Tanzen ist ein schöpferischer Akt. Es schafft eine neue Situation und zitiert in den Tänzer eine neue und höhere Persönlichkeit hinein … Auf universeller Skala ist Shiva der kosmische Tänzer. In seiner tanzenden Offenbarung versammelt er die ewige Energie in sich und bringt sie zugleich zur Manifestation. ”
Es ist nicht nur so, dass Shiva sowohl den Tanz als auch – als Yogadakshinamurti – den Yoga repräsentiert, sondern auch die nach ihm benannte Haltung Natarajasana ist zugleich Tanz – wie auch Yogahaltung und in beiden Fällen eine Gleichgewichtsübung.
Der Zusammenhang und die gemeinsame Basis lässt sich in einem Satz zusammenfassen:

“Tanz und Meditation sind zwei unterschiedliche Wege zu Ekstase, geistiger Wiedergeburt und Vereinigung mit dem Absoluten.”

Für mehr Liebe in der Welt und Kumpels im Taschenformat

Wir, die Budenmädels haben uns für den Valentinstag zwei Dinge überlegt:
1. Wir schicken mehr Liebe in die Welt und das bitte nicht nur am Valentinstag
2. Geschenke für euch :D

Dein Kumpel im Taschenformat!
Edelsteine sind wahre Kumpels. Sie sind in allen Lebenslagen für dich da und geben dir genau das, was du brauchst. Wir haben für den Valentinstag ein paar wunderschöne Heilsteine in Herzform für dich ausgewählt. Da du am besten weißt, was dir gut tut, darfst du nach deinem Shopping im Büdchen dir deinen ganz persönlichen Heilstein auswählen. Doppelte Portion Liebe durch dieses Dream Team: Heilstein & Herz
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Als Anregung sind hier drei Klassiker unter den Heilsteinen. Im Büdchen findest du sogar noch viel mehr Auswahl und die passenden Nachschlagewerke und Bücher mit mehr Informationen dazu.

Der Amethyst steht für inneren Frieden, Objektivität und Konzentration. Die Raumenergie kann verbessert und Harmonie erzeugt werden.
Der Rosenquarz symbolisiert Sensibilität, Aufgeschlossenheit und Vertrauen.
Durch den Bergkristall kann Klarheit und Positivität gefördert werden.

Als Handschmeichler in Hosen- oder Jackentaschen oder als Energiespender auf deinem Schreib- oder Nachttisch…

 

Kennst du das auch?

Du versuchst zur Ruhe zur kommen, dich zu entspannen und loszulassen – dann ploppen all diese Gedanken und Gefühle auf und du bist weit weg von innerer Einkehr…aber so wie bei der Yogapraxis sollte man sich selbst nicht unter Druck setzen, oder?! Denn auch hier gilt: “practice and all is coming”



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