Rosa

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Rosa hat Hotyoga nach Dortmund geholt. Sie hat Yoga probiert, um ihre eigenen Rückenprobleme zu lindern – und ist dabei geblieben. Erst als Schülerin, dann als Lehrerin.

Für die gelernte Kinderpflegerin, Heilpraktikerin und Yogalehrerin wirkt Yoga spirituell, aber nicht religiös. Sie zieht Bachblüten Räucherstäbchen vor und nutzt Ziegenmilchseife statt Duschgel. Tequila muss für Rosa Gold mit Nachnamen heißen.

Rosa überwindet scheinbare Gegensätze mit sizilianischer Spontaneität und ruhrgebietstypischer Lässigkeit. Sie liebt die Nordstadt und wohnt im Kreuzviertel. Sie ist dankbar – auch für die Ruhe, die ihr der Verzicht auf Fernseher, Internet, und Computer zu Hause schenken. Und doch kommuniziert sie über drei Facebook-Profile.

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Rosa gefällt, was gut tut. So ist sie zum Yoga gekommen: Drei Bandscheibenvorfälle und eine Skoliose brachten sie drauf – und Yoga schenkte ihr erst Erleichterung, dann Freude an der Bewegung.

Sie liebt, was Spaß macht: auswärts essen, mit Freunden kochen. Beim Essen sind Plastikschalen tabu, Getöpfertes viel besser. Danach gibt’s guten Espresso. Ok, davor auch.

Aufgewachsen ist Rosa im Ruhrpott. Sie liest schon immer sehr gern und viel. Ihre Eltern sind ihre Helden, von ihnen hat sie gelernt, was man tut, wenn man seine Familie ohne Sprachkenntnisse, Ausbildung oder Geld durchbringt: Man macht immer weiter, unbeirrbar.

Wenn sie von “den Erwachsenen” redet, bezieht sie sich selbst dabei nicht ein. Sie liebt richtig gute Sachen. Zum Beispiel den Saft im Bio-Lieblingscafé.

Yoga macht warm und glücklich. Immer ohne Wollsocken, nie ohne Balance. So läuft das für Rosa beim Yoga: Anstrengend – erschöpft – zufrieden. Was mag sie sonst noch? Laute Gitarren- und Elektromusik hören und Mantra singen. Was natürlich auch immer geht: Meer und Sonne!